Park-Café mieten in Düsseldorf: Einzigartige Gewerbefläche im Grünen
Ein gastronomisches Angebot mit Alleinstellungsmerkmal
Ein denkmalgeschütztes Gebaude in einem Park im Düsseldorfer Süden, umgeben von Kliniken, Praxen und Grünflache - ohne einzige gastronomische Alternative im Umkreis. Dieses Angebot hat seltenheitswert.
Zum Exposé auf ImmobilienScout24 Beratung anfragenGastronomie im Park - warum dieses Objekt aus der Masse heraussticht
Im Immobilienmarkt für Gewerbeobjekte begegnet man seltener einer Situation, in der Lage, Infrastruktur und Nachfragepotenzial so klar zueinander passen wie beim vorliegenden Angebot in Düsseldorf-Holthausen. Wer als Gastronom nach einer Fläche sucht, die von Beginn an über eine gesicherte Laufkundschaft verfügt und gleichzeitig in einem idyllischen Parkumfeld liegt, sollte diese Gelegenheit ernst nehmen.
Das Objekt befindet sich in einem denkmalgeschützten Gebaude mitten in einem Park im Düsseldorfer Süden - ein Standort, der von seiner Umgebung lebt: Physiotherapie-Praxis, private Arztpraxis und eine Tagesklinik befinden sich auf dem Areal. Im Hauptgebäude sind rund 80 Personen beschaftigt. Das benachbarte Krankenhaus schloss seine Cafeteria während der Corona-Pandemie und hat sie seitdem nicht wieder geöffnet. Das Ergebnis: Eine unversorgte Nachfrage nach Kaffee, Mittagstisch und Snacks - direkt vor der Haustür des zukünftigen Betreibers.
Das Konzept: Vom Denkmal zum Treffpunkt
Der Eigentümer plant, das Gebaude nach Vertragsabschluss umzubauen und an die gastronomischen Anforderungen des künftigen Betreibers anzupassen. Das bedeutet: Wer jetzt einsteigt, kann aktiv mitgestalten. Die Grundfläche von mindestens 82 m² im Erdgeschoss ist der Einstieg - erweiterbar auf das gesamte Gebäude mit 637 m² über drei Etagen.
Geplant ist laut aktuellem Stand ein Biergarten von ca. 80 m² mit direktem Zugang zum Parkgelande. Fu r eine Vollgastronomie oder ein Restaurant kann das gesamte Objekt - Erdgeschoss (240 m²), Obergeschoss (174 m²) und Keller (223 m²) - zu einem noch zu verhandelnden Mietpreis genutzt werden.
Objektdaten auf einen Blick
| Objektart | Cafe / Restaurant (Umbauprojekt) |
| Lage | Holthausen, 40589 Düsseldorf |
| Mindestflache EG | 82 m² |
| Gesamtflache | 637 m² (EG + OG + KG) |
| EG | 240 m² - 15 € netto/m² |
| OG | 174 m² - 15 € netto/m² |
| Keller | 223 m² - 5 € netto/m² |
| Kaltmiete ab | 3.000 € (82 m² EG) |
| Biergarten | ca. 80 m² geplant |
| Baujahr | 1960 (Denkmalschutz) |
| Energieausweis | laut Gesetz nicht erforderlich |
| Provision | 2,38 Monatsmieten zzgl. 19% MwSt. |
| Anbieter | IAD Deutschland GmbH (Michael Ruland) |
Gastroimmobilien in Düsseldorf: Was Betreiber wissen müssen
Die Anmietung einer Gastrofläche ist komplexer als die eines einfachen Büros oder Ladens. Wer in Düsseldorf ein Cafe oder Restaurant eroffnen möchte, muss eine Reihe von Faktoren frühzeitig prüfen und planen. Das vorliegende Objekt bietet dabei einige Vorteile, stellt aber auch spezifische Anforderungen.
Genehmigungen und Konzessionen
Eine Gastronomiekonzession liegt aktuell noch nicht vor. Künftige Betreiber muüssen die erforderlichen Erlaubnisse selbstständig beantragen. Dazu zahlen in Nordrhein-Westfalen:
- Gewerbeanmeldung beim Gewerbeamt der Landeshauptstadt Düsseldorf
- Erlaubnis nach dem Gaststättengesetz NRW (GastG NW) - pflicht ab einem bestimmten Angebotsspektrum
- Hygieneabnahme durch das Gesundheitsamt (HACCP-Konzept)
- Baugenehmigung fu r den Innenausbau und eventuelle Umbauten (insbesondere bei Denkmalschutz)
- Sondergenehmigung fu r Ausschankbetrieb, falls Alkohol angeboten werden soll
Da das Gebäude unter Denkmalschutz steht, sind bei jedem baulichen Eingriff die Vorgaben des Denkmalschutzgesetzes NRW zu beachten. Das Amt für Denkmalschutz der Stadt Düsseldorf ist frühzeitig einzubeziehen.
Mietrecht und Vertragsstrategie bei Gastroflachen
Gewerbemietvertrage unterliegen im Gegensatz zu Wohnraummietvertragen kaum gesetzlichem Schutz. Mietpreisanpassungen, Betriebspflichten, Umbaukosten und Rückbaupflichten sind Verhandlungssache. Gerade bei einem Objekt, bei dem der Eigentümer umbaut und dabei die Wünsche des Betreibers berücksichtigt, ist eine genaue vertragliche Fixierung entscheidend:
- Was genau baut der Eigentümer auf eigene Kosten?
- Welche Ausstattung (Küche, Belüftung, Sanitär) wird gestellt?
- Welche Laufzeit gilt und welche Verlängerungsoptionen bestehen?
- Gibt es eine Konkurrenzschutzklausel für das Areal?
- Wer tragt die Kosten für Rückbau bei Vertragsende?
Die Einbindung eines auf Gewerbemietrecht spezialisierten Rechtsanwalts ist bei diesem Objekt dringend empfehlenswert. Ebenso sollte das Investitionsvolumen für Erstausstattung (Inventar, Kassensystem, Marketing) sorgfältig kalkuliert werden.
Betriebswirtschaftliche Einschätzung
Ein Park-Cafe mit festem Kundenstamm aus Klinikum, Praxen und Bürobetrieb hat eine der stabilsten Grundlagen, die eine Gastroimmobilie bieten kann: wiederkehrende Mittagsgaste, tägliche Kaffee-Routine, geringer Marketingaufwand fu r die Basisauslastung. Die eigentliche Herausforderung liegt im Management der Saisonalitat beim Biergarten sowie der Personalgewinnung - ein branchenweites Thema im Gastgewerbe.
Bei einer Kaltmiete von 3.000 € monatlich und einer Fläche von 82 m² im Erdgeschoss sollte das Betriebskonzept realistisch auf einen Mindestumsatz von ca. 25.000-35.000 € monatlich ausgelegt sein, um kostendeckend zu arbeiten - je nach Personalquote, Wareneinsatz und Ladenbaupauschale. Die Vollbelegung der 637 m² bietet natu rlich erheblich mehr Skalierungspotenzial, z.B. für Events, Catering oder ein Restaurant-Konzept.
Der Standort Holthausen: Unterschätzter Süden Düsseldorfs
Holthausen gehörte lange zu den weniger präsenten Stadtteilen im Immobiliendiskurs Düsseldorfs - was sich in den vergangenen Jahren deutlich verandert hat. Der Düsseldorfer Süden profitiert von einer soliden Infrastruktur, guten ÖPNV-Anbindungen und einer stabilen Wohnbevolkerung. Für gewerbliche Gastronomieobjekte ist jedoch nicht die Wohnbevölkerung allein entscheidend: Die Einzugsqualitat durch Gesundheitseinrichtungen und Buronutzer im Direktumfeld ist oft der verlasslichere Umsatztreiber.
Das hier vorgestellte Objekt liegt in einem Parkgebaude, das isoliert von klassischer Hochfrequenz-Gastronomie (Innenstadt, Bahnhof, Einkaufsstrassen) ist. Das klingt zunächst nach Nachteil - ist aber für das konkrete Konzept eines Park-Cafes mit definierter Zielgruppe ein Schutz vor direktem Wettbewerb. Der nächste vergleichbare gastronomische Betrieb ist laut Inserat nicht in unmittelbarer Nahe.
Gesundheitsstandort als Umsatzgarant
Kliniken, Tageskliniken und Arztpraxen erzeugen konstante, planbare Bedarfe: täglich zwischen 8:00 und 18:00 Uhr, montags bis freitags, ganzjährig. Mitarbeiter brauchen Mittagspause, Patienten und Besucher suchen nach einer kurzfristigen Verpflegungsmöglichkeit, und niedergelassene Ärzte schaffen Stammkundenbeziehungen mit hohem Wiederholungspotenzial. Die geschlossene Cafeteria des Nachbarkrankenhauses hinterlasst eine strukturelle Lücke - und damit einen direkten Bedarf, den der künftige Betreiber von Tag eins adressieren kann.
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Wie bewerbe ich mich richtig auf eine Gastroimmobilie?
Bei diesem Objekt ist die Bewerbung bewusst schriftlich und konzeptionell gehalten - kein Zufall. Eigentu mer und Makler mochten sicherstellen, dass der ku nftige Betreiber nicht nur zahlungsfahig ist, sondern auch ein tragfahiges Konzept mitbringt. Das ist bei einem Umbauprojekt, bei dem der Eigentümer erhebliche Investitionen vorab tätigt, absolut nachvollziehbar.
Eine überzeugende Bewerbung enthalt:
- Vollstandige Kontaktdaten (Name, Adresse, Telefon, E-Mail)
- Kurzes Konzeptpapier: Was soll das Cafe werden? Welche Zielgruppe? Welches Sortiment?
- Finanzielle Leistungsfähigkeit (z.B. Eigenkapitalnachweis oder Bankbestätigung)
- Referenzen aus der Gastronomie - falls vorhanden
- Businessplan oder zumindest eine realistische Kalkulation
- Bewerbervita mit relevanten Erfahrungen
Wer sich mit einem durchdachten Konzept und klaren Zahlen präsentiert, hat gegenüber Bewerbern ohne Unterlagen einen deutlichen Vorteil - auch wenn Letztere eventuell mehr Kapitalmittel besitzen. Eigentümer bevorzugen in solchen Situationen häufig den kompetenten Betreiber gegenüber dem reinen Kapitalanleger.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
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