Welche Unterlagen brauche ich für den Verkauf in Düsseldorf? Die vollständige Checkliste für Eigentümer – inkl. Energieausweis, Notaranforderungen und Praxis-Tipps

Welche Unterlagen brauche ich für den Verkauf in Düsseldorf

Wenn Eigentümer einen Immobilienverkauf in Düsseldorf vorbereiten, ist eine Sache fast immer der Schlüssel für einen schnellen, stressarmen Ablauf: vollständige und saubere Unterlagen. Denn selbst wenn Ihre Immobilie top ist, kann der Verkauf ins Stocken geraten, wenn Dokumente fehlen, Flächenangaben nicht nachvollziehbar sind oder Käufer und Banken Fragen nicht sauber beantwortet bekommen.

Die gute Nachricht: Sie müssen nicht alles perfekt „vorab“ haben – aber je besser Sie vorbereitet sind, desto planbarer wird der Verkauf. In diesem Beitrag bekommen Sie eine übersichtliche, praxisnahe Checkliste: Welche Unterlagen Sie benötigen, wo Sie diese bekommen, was der Notar typischerweise anfordert, worauf Banken achten – und wie Sie häufige Fehler vermeiden. Natürlich mit einem Abschnitt, wie Düsselimmo als Ansprechpartner in Düsseldorf Sie strukturiert unterstützt.


1) Warum sind Unterlagen beim Immobilienverkauf so wichtig?

Unterlagen erfüllen drei zentrale Funktionen:

  1. Vertrauen schaffen
    Käufer merken schnell, ob ein Angebot sauber vorbereitet ist. Vollständige Unterlagen wirken professionell und reduzieren Misstrauen.

  2. Finanzierung ermöglichen
    Viele Käufer finanzieren. Banken wollen klare, prüfbare Informationen – sonst verzögert sich die Kreditentscheidung oder sie scheitert.

  3. Notar & Abwicklung beschleunigen
    Der Notar benötigt bestimmte Informationen, um den Kaufvertrag korrekt zu erstellen und die Abwicklung zu organisieren.

Ganz praktisch: Gute Unterlagen sparen Zeit, verhindern Nachverhandlungen und erhöhen die Abschlusswahrscheinlichkeit.


2) Die Unterlagen-Checkliste – Allgemein für jeden Immobilienverkauf

Diese Dokumente sind in der Praxis fast immer relevant, egal ob Haus oder Wohnung:

A) Eigentumsnachweis / Grundbuch

  • Aktueller Grundbuchauszug (zeigt Eigentümer, Belastungen, Rechte)

  • ggf. Informationen zu Grundschuld und Löschungsbewilligungen (wenn Darlehen abgelöst werden)

Warum wichtig?
Käufer und Notar müssen wissen, ob z. B. Wegerechte, Wohnrechte, Nießbrauch oder Grundschulden eingetragen sind.

B) Flurkarte / Lageplan

  • Amtliche Flurkarte (Katasterauszug)

Warum wichtig?
Sie zeigt die Flurstücke, Grenzen und Lage des Grundstücks. Bei Häusern und Grundstücken ist das elementar.

C) Energieausweis

Warum wichtig?
Er ist bei Verkauf in den meisten Fällen Pflicht und muss Interessenten zugänglich gemacht werden. Banken und Käufer achten zunehmend auf Energiekennwerte.

D) Grundrisse / Pläne

  • Grundrisse, Schnitte, ggf. Baupläne (soweit vorhanden)

Warum wichtig?
Käufer verstehen das Objekt besser, und viele Banken wollen eine Plausibilität der Flächen und Nutzung.

E) Wohnflächenberechnung

  • Wohnflächenberechnung (nach WoFlV oder nachvollziehbare Berechnung)

Warum wichtig?
Flächenangaben sind oft eine Quelle für Streit. Eine nachvollziehbare Berechnung schützt Sie vor Diskussionen und Nachverhandlungen.

F) Modernisierungs- und Instandhaltungsnachweise

  • Rechnungen/Nachweise zu: Heizung, Dach, Fenster, Fassade, Elektrik, Leitungen, Bad, Dämmung etc.

Warum wichtig?
Käufer bezahlen für Sicherheit. Dokumentierte Modernisierungen reduzieren „Risikoabschläge“.

G) Auskunft zu laufenden Kosten

  • Grundsteuer, Versicherungen, Energieverbrauch (nur als Orientierung), Wartungsverträge (Heizung), ggf. Schornsteinfeger

Warum wichtig?
Käufer möchten wissen, welche laufenden Kosten sie erwarten.


3) Unterlagen speziell für den Hausverkauf in Düsseldorf (Einfamilienhaus, Doppelhaushälfte, Reihenhaus)

Bei Häusern und Grundstücken kommen oft zusätzliche Punkte hinzu:

A) Baugenehmigungen / Anbauten / Umbauten

  • Bauakte (falls verfügbar)

  • Genehmigungen für Anbauten, Wintergarten, Dachausbau, Gauben etc.

  • ggf. Nachweise zu Nutzungsänderungen

Praxis:
Nicht jeder Umbau ist sauber dokumentiert – das heißt nicht automatisch „Problem“, aber es muss transparent eingeordnet werden.

B) Baubeschreibung (wenn vorhanden)

  • Bauleistungsbeschreibung, Ausstattungsbeschreibung, Übergabeprotokolle (bei jüngeren Objekten)

C) Nachweise zu Grundstücksthemen

  • Grenzverlauf / Einfriedung (bei Unklarheiten)

  • ggf. Hinweise zu Leitungsrechten

  • bei besonderen Lagen: Hinweise zu Hochwasser/Überflutung (falls relevant)

  • bei Erbbaurecht: Erbbaurechtsvertrag, Restlaufzeit, Erbbauzins (falls zutreffend)

D) Nachweise zur Haustechnik

  • Heizungsunterlagen (Alter, Wartung, Typ)

  • Schornsteinfegerunterlagen, Messprotokolle

  • ggf. Photovoltaik-Unterlagen (Vertrag, Erträge, Anmeldung)

  • bei Wärmepumpe: Planungs-/Installationsunterlagen


4) Unterlagen speziell für Eigentumswohnungen (WEG) in Düsseldorf

Wenn Sie eine Eigentumswohnung verkaufen, ist die Unterlagenlage oft noch wichtiger, weil Käufer nicht nur „Ihre Wohnung“, sondern auch das Gemeinschaftseigentum beurteilen.

A) Teilungserklärung und Aufteilungsplan

  • Teilungserklärung (inkl. Gemeinschaftsordnung)

  • Aufteilungsplan (zeigt Sondereigentum/Gemeinschaftseigentum)

Warum wichtig?
Käufer wollen wissen: Was gehört wirklich zur Wohnung? Was ist Gemeinschaft? Wie sind Rechte und Pflichten geregelt?

B) Protokolle der Eigentümerversammlungen

  • Protokolle der letzten 2–3 Jahre (oder mehr, je nach Situation)

Warum wichtig?
Dort stehen oft Hinweise zu geplanten Maßnahmen, Streitigkeiten, Sanierungen oder Sonderumlagen.

C) Wirtschaftsplan, Hausgeld, Rücklagen

  • aktueller Wirtschaftsplan

  • Hausgeldabrechnungen

  • Stand der Instandhaltungsrücklage

  • ggf. Informationen zu Sonderumlagen oder geplanten Maßnahmen

Warum wichtig?
Das ist für Käufer ein zentraler „Finanzcheck“. Hohe Sonderumlagen oder sehr niedrige Rücklagen verändern die Kaufentscheidung.

D) Verwaltervertrag / Verwalterdaten

  • Ansprechpartner, Verwalterbescheinigung (häufig hilfreich)

E) Mietunterlagen (bei vermieteter Wohnung)

  • Mietvertrag

  • Miethöhe, Nebenkosten, Kaution

  • ggf. Mieterhöhungen, Schriftwechsel


5) Welche Unterlagen fordert der Notar in Düsseldorf typischerweise an?

Der Notar benötigt nicht „alles“, aber bestimmte Kerninformationen:

  • Eigentümerdaten (Personalien)

  • Grundbuchdaten (Belastungen, Rechte)

  • Kaufpreis, Zahlungsbedingungen, Übergabetermin

  • Regelungen zu Inventar, Übergabe, Haftung, Gewährleistung

  • ggf. Vollmachten (wenn Vertreter unterschreiben)

  • bei Erbfall: Erbnachweise (Erbschein, Testamentseröffnung)

  • bei betreuten Personen: Genehmigungen (Betreuungsgericht)

  • bei WEG: häufig zusätzliche Informationen, wenn Sondernutzungsrechte etc. betroffen sind

Wichtig: Der Notar erstellt den Vertrag, aber die inhaltliche Vorarbeit (Preis, Übergabe, Absprachen) muss vorher sauber geklärt sein – sonst verzögert es sich.


6) Wo bekomme ich den Energieausweis für meine Immobilie in Düsseldorf?

Einen Energieausweis erhalten Sie über:

  • qualifizierte Energieberater

  • Architekten / Bauingenieure (je nach Qualifikation)

  • teilweise auch spezialisierte Anbieter (online/offline)

Wichtig ist weniger der „Ort“, sondern die richtige Form:

  • Verbrauchsausweis basiert auf Verbrauchsdaten (z. B. Heizkostenabrechnungen)

  • Bedarfsausweis basiert auf Gebäudeanalyse (Bauteile, Dämmung, Technik)

Welche Art zulässig oder sinnvoll ist, hängt von Objektart, Baujahr und Sanierungsstand ab. Für viele Käufer ist der Bedarfsausweis aussagekräftiger, aber nicht immer erforderlich.


7) Brauche ich einen Grundbuchauszug für den Verkauf?

Ja – spätestens für den Notar und die Abwicklung. In der Praxis ist er auch für die Vorbereitung sinnvoll, weil er zeigt:

  • Eigentümer und Anteile

  • Grundschulden / Hypotheken

  • Dienstbarkeiten (Wegerecht, Leitungsrecht, Wohnrecht, Nießbrauch)

  • eventuell Besonderheiten, die man früh erklären sollte

Gerade bei Erbengemeinschaften oder älteren Eintragungen ist es gut, früh Klarheit zu haben, damit später nichts „überraschend“ auftaucht.


8) Muss ich Baupläne oder Rechnungen vorlegen?

„Müssen“ ist nicht immer das richtige Wort – aber:

  • Baupläne/Grundrisse sind extrem hilfreich, weil sie Käufer überzeugen und Banken unterstützen.

  • Rechnungen/Nachweise zu Modernisierungen erhöhen Vertrauen und reduzieren Verhandlungsspielraum auf Käuferseite.

Wenn etwas nicht vorhanden ist, ist das nicht automatisch ein Dealbreaker. Dann sollte man:

  • transparent kommunizieren

  • im Exposé nicht zu viel versprechen

  • Flächen und Zustand plausibel darstellen


9) Häufige Fehler bei Unterlagen – und wie Sie sie vermeiden

Fehler 1: Unklare Wohnfläche

Ein häufiger Konfliktpunkt. Lösung: nachvollziehbare Berechnung, klare Kommunikation, keine „gerundeten Wunschwerte“.

Fehler 2: Energieausweis zu spät

Wenn der Energieausweis erst nach den ersten Besichtigungen kommt, wirkt das unprofessionell und verzögert Entscheidungen. Besser: frühzeitig besorgen.

Fehler 3: WEG-Unterlagen fehlen oder sind ungeordnet

Bei Wohnungen verlieren Käufer Vertrauen, wenn Protokolle, Rücklagen und Hausgeld nicht klar sind. Besser: sauber bündeln und übersichtlich aufbereiten.

Fehler 4: Modernisierungen werden behauptet, aber nicht belegt

„Neue Elektrik“ ohne Nachweis führt zu Nachfragen und Skepsis. Besser: Rechnungen, Fotos, Wartungsnachweise sammeln.

Fehler 5: Grundbuchthemen werden ignoriert

Wohnrechte, Wegerechte oder Grundschulden sollten früh geklärt werden, damit der Verkauf nicht kurz vor Notartermin scheitert.


10) Düsselimmo als Ansprechpartner: Unterlagen strukturieren, Verkauf beschleunigen

Wenn Sie Ihre Immobilie in Düsseldorf verkaufen möchten, unterstützt Sie Düsselimmo als Immobilienmakler für Düsseldorf dabei, die Unterlagen nicht nur „irgendwie“ zu sammeln, sondern verkaufsfähig zu strukturieren:

  • Checkliste passend zu Ihrer Objektart (Haus/ETW/vermietet)

  • Unterstützung bei der Priorisierung: Was muss sofort, was kann nachgereicht werden?

  • klare Darstellung im Exposé (inkl. Transparenz bei Besonderheiten)

  • Vorbereitung für Finanzierungsgespräche der Käufer

  • reibungslose Übergabe an Notariat und Käuferseite

Ob Ihre Immobilie in Oberkassel, Niederkassel, Heerdt, Lörick, Pempelfort, Golzheim, Hamm, Flehe, Volmerswerth, Vennhausen, Gerresheim, Kaiserswerth, Wittlaer, Stockum, Lohausen, Wersten oder Itter liegt: Vollständige Unterlagen sind in jedem Stadtteil ein Beschleuniger – und ein starkes Vertrauenssignal.


FAQ – Unterlagen für den Immobilienverkauf in Düsseldorf

1) Welche Unterlagen brauche ich für den Verkauf in Düsseldorf?
Mindestens: Grundbuchauszug, Flurkarte (bei Haus), Energieausweis, Grundrisse/Pläne, Wohnflächenberechnung, Modernisierungsnachweise. Bei ETW zusätzlich Teilungserklärung, Protokolle, Wirtschaftsplan, Rücklagenstand.

2) Wo bekomme ich den Energieausweis für meine Immobilie in Düsseldorf?
Über qualifizierte Energieberater, Architekten oder Bauingenieure. Wichtig ist, die passende Ausweisart zu wählen (Verbrauch oder Bedarf).

3) Welche Unterlagen fordert der Notar typischerweise an?
Grundbuchdaten, Eigentümerdaten, Kaufpreis/Übergabeabsprachen, ggf. Erbnachweise oder Genehmigungen, sowie Informationen zu Besonderheiten im Objekt.

4) Brauche ich einen Grundbuchauszug für den Verkauf?
Ja, spätestens für Notar und Abwicklung. Er hilft auch frühzeitig, Rechte/Belastungen zu erkennen und zu erklären.

5) Muss ich Baupläne oder Rechnungen vorlegen?
Nicht immer zwingend, aber sehr hilfreich. Pläne erleichtern Käuferentscheidung und Finanzierung; Rechnungen erhöhen Vertrauen und reduzieren Nachverhandlungen.

6) Welche Unterlagen sind bei Eigentumswohnungen besonders wichtig?
Teilungserklärung, Protokolle, Wirtschaftsplan, Hausgeld, Rücklagenstand, ggf. Sonderumlagen und Verwalterinfos.

7) Was ist, wenn Unterlagen fehlen?
Kein Automatismus für „Problem“, aber es kann verzögern. Dann sollten fehlende Dokumente priorisiert beschafft und Angaben transparent kommuniziert werden.

8) Wie wichtig ist die Wohnflächenberechnung?
Sehr wichtig. Unklare Flächen führen zu Misstrauen und können rechtlich riskant sein. Eine nachvollziehbare Berechnung ist ein echter Pluspunkt.

9) Welche Unterlagen brauchen Käuferbanken häufig?
Exposé, Energieausweis, Flächen/Grundrisse, Grundbuchinformationen, bei ETW WEG-Unterlagen. Je vollständiger, desto schneller die Finanzierung.

10) Wie hilft Düsselimmo bei der Unterlagenorganisation?
Mit einer strukturierten Checkliste, Priorisierung, Aufbereitung für Exposé und Käufer sowie reibungsloser Koordination Richtung Notariat.